Des Spieltags meiste Tore
Daniela Schwabel am 17. Oktober 2010
Hallooohooo…nicht nur, dass wir unseren ersten Heimsieg der Saison eingefahren haben, wir befinden uns gerade auf Platz 5!!!! Und das am achten Spieltag!!!!! Na gut, es fehlen noch die zwei Sonntagspartien, aber wer hätte gedacht, dass wir zu diesem Zeitpunkt überhaupt da oben mitspielen
Gut vorgelegt würde ich sagen…nur für den Fall, dass die “Großen” doch noch mal aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen.
Mit Asamoah inner Startelf konnte ja eigentlich auch nix schiefgehen…das Stadion füllte sich früh, das Wetter wechselhaft aber meist trocken und ein Herr in orangefarbener Weste mit überaus “serviceorientierten” Tonfall (Hausrechtaufspieler *brks). Die erste Halbzeit verlief recht ereignislos, Nürnberg stand lange tief drin und im Grunde taten sich beide Mannschaften mit dem Spielaufbau schwer. Die erste gute Möglichkeit für Sankt Pauli gab’s in der 20. Minute zu gucken: Kruse per Freistoß in den Nürnberger Strafraum, wo Nielsson gerade noch klären kann…Zambrano stand schon bereit…knapp! Die meiste Zeit fand das Spiel im Mittelfeld statt…bis tatsächlich kurz vor der Pause mal was passierte…auch wenn’s da zunächst nur nach Mäusemelken aussah. 44. Minute und Lele flankt gen linkes Strafraumeck, Oczipka köpft nach hinten, der Ball wieder zurück im Fünfmeterraum, Boll und Ebbers versuchen es abwechselnd, den Ball an Nielsson vorbei zu bekommen…der liegt inzwischen…doch nach dem dritten Versuch geht der Ball ins Toraus…immerhin eine Ecke für uns. Und die sollte dann auch den Grundstein für das Endergebnis legen. Standards wurden noch am Vortag fleissig geübt…also ran an den Speck! Lehmann führt aus, Zambrano kann den Ball gen freistehenden Asamoah bugsieren und der schiebt aus kürzester Distanz ein. Dädädäää 1:0 !!!!
Die zweite Halbzeit fing auch gleich sehr viel beschwingter an…auch in Sachen Tor-Bewegung, denn Nürnberg startete offensiv. In der 48. Minute Lechner verliert den Ball und dann ist es Hegeler, der Zambrano an der Strafraumgrenze ausspielt, vor Kessler angekommen, legt er den Ball quer auf Ekici, der jetzt ungehindert den Ball gen Tor schießen kann…Innenpfosten…Ausgleich…aarrrgggg…
Blöd aber dafür war die zweite Halbzeit auch um Längen spannender als ihr Vorgänger: 55. Spielminute und Thorandt übernimmt Kruses Freistoß per Kopf und leitet gen Tor weiter, nur ganz knapp am Tor vorbei…Sankt Pauli hatte sich jetzt festgebissen. 59. Minute und einmal mehr Ecke für uns…Lehmann führt aus, bringt den Ball knapp vors Tor, die Nürnberger können nicht richtig klären, Asamoah leitet den Ball zurück zu Ebbers und der haut das Ding ins linke obere Eck und Sankt Pauli wieder in Führung. 2:1…was für eine Partie…und lange nicht zu Ende! Ausruhen is’ nur was für Stefan *zwinker*, alle anderen die sich freudig ins Stadion bemüht hatten, durften sich drei Minuten später über den erneuten Ausgleich ärgern…ebenfalls nach einer Ecke…Ekici führt aus, Wolf kommt ran und drin isser mit ein bisschen Nachhilfe von Zambrano! 2:2…Kawumm.
Dass die Nürnberger Defensive heute nicht ihren stärksten Tag hatte, zeigte sich einmal mehr in der 80. Minute, als Wolf durch einen Rückpass auf Nielsson bzw. an Nielsson vorbei und dadurch beinahe noch ein Eigentor macht. Musste er aber auch gar nicht, denn dafür gibt’s ja den Bruns: In der 82. Minute gibts einen langen Freistoß von der Mittellinie aus in den 16er, dort flankt Hennings quer auf Kruse, der wiederum zurück vors Tor, wo Bruns per Kopf zum 3:2 einlocht! Explosionsartiger Jubel, beinahe in Derbymanier, mischte die Ränge nochmal ordentlich auf. Unruhig waren die letzten Minuten aber auch auf dem Feld…wie oft waren es die letzten Minuten, in denen Sankt Pauli die Führung nicht halten konnte? Und jetzt? …hatte Nürnberg einfach nichts mehr zu melden ![]()
Abwechslungsreich und spannend war die zweite Halbzeit…der erste Heimsieg, aber auch unglaublich viele Zweikämpfe, Konter und Tore…ständig Tore *gg* Dreizehn Punkte nach acht Spielen…unfassbar!
Forza…wir rocken die Bundesliga!
Aus der Rubrik »Fouls« | 2 Kommentare



Ok, Hannover steht noch vor uns, aber zum Norden zähle ich nur Werder und die Rauten.






